Förderung von Solaranlagen für Gewerbebetriebe

Das System der finanziellen Unterstützung zur Nutzung der Solarenergie in Österreich wird auf Grund seiner Unübersichtlichkeit oft als “Förderungsdschungel” bezeichnet, der potentielle Investoren eher abschreckt als anzieht. Die Verwirrung beruht jedoch auch darauf, dass die Informationen über die Mittelvergabe und die dazugehörenden Erklärungen bei der jeweiligen Institution aber kaum an einem Ort gesammelt verfügbar sind.

Speziell bei der medial sehr beachteten Bundesförderung für Photovoltaikanlagen, durch die OeMAG, ist auf den Unterschied zwischen Tarif- und Investitionsförderung zu achten. So bedeutet Tarifförderung, dass für jede kWh Photovoltaikstrom, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, der vorab vereinbarte Preis (Fördertarif) dem PV-Strom-Produzent bezahlt wird. Über die Laufzeit des Fördervertrages ist daher eine sichere Einkommensquelle erschlossen.

Im Gegensatz dazu (bzw. ab 2013 auch zusätzlich) beabsichtigt die ansonsten verbreitete Investitionsförderung, die anfänglichen Bau- und evtl. Planungskosten mit einem bestimmten Prozentsatz zu übernehmen. Je nach Standort und nach sonstigen Betriebsprojekten sind dabei auch mehrfache ergänzende oder ausschließende Förderungen zu prüfen.

Weiters ist darauf zu achten, dass die Möglichkeiten des Einsatzes von Solarenergie zur Verbesserung der Energieffizienz in Betrieben fast durchgehend auch Bestandteil von den sogenannten “Energieberatungen” ist. Zur grundsätzlichen Auseinandersetzung mit dem weitläufigen Thema “Energie im Betrieb” sind diese regional sehr unterschiedlich ausgeformten und geförderten Beratungen durchaus zu empfehlen. Sie ersetzen jedoch nicht die von Dachgold angebotenen, auf die Solarbranche im Detail spezialisierten und optimierten Beratungs– und Umsetzungsdienstleistungen.