Themensammlung für Artikel zu Solaranlagen Kosten’

2

Apr
2014

Kosten von Photovoltaikanlagen in Österreich um 22% gesunken

Es ist wieder so weit! Die Ergebnisse zur Photovoltaik-Preisstudie sind da (Hier geht’s zur Studie)! Zum zweiten Mal wurden die Anlagenpreise von Photovoltaikanlagen in Österreich in einer Kooperation vom deutschen Unternehmen PhotovoltaikZentrum und Dachgold erhoben.  Es ist wieder gelungen, 497 Anlagenbetreiber und Anlagenbauer zu befragen. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die teilgenommen oder die Info weitergeleitet haben. Die Teilnehmer sind in allen Bundesländern verteilt und vor allem Vorarlberg war fleissig bei der Teilnahme. Gratulation auch an den Gewinner aus dem Waldviertel, der das Wochenende im Boutiquehotel Stadthalle gewonnen hat. Er wurde bereits benachrichtigt. Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen. Als kleinen Teaser für die Studie hier das Gesamtergebnis.

Durchschnittspreis in Österreich liegt bei € 1793,-/kWp

 

Solaranlage Kosten Österreich Deutschland

n=497 Quelle: Photovoltaikzentrum.de/Dachgold Grafik (c) Corporate-Interaction.com

Der Durchschnittspreis einer schlüsselfertigen Solaranlage in Österreich betrug im Jahr 2013 nur noch 1.792 Euro/kWp netto. Im Jahr 2012 betrug der durchschnittliche Preis einer Solaranlage noch über 2.299 Euro/kWp netto. Das entspricht einer Preissenkung gegenüber dem Vorjahr um über 22,05%. Hingegen betrug im Jahr 2013 der Preis für eine schlüsselfertige Solaranlage in Deutschland durchschnittlich nur 1.510 Euro/kWp netto. Das entspricht einer Differenz von über 282 Euro/kWp netto zwischen den beiden Ländern. Im Vorjahr lag die Differenz noch bei 539 Euro/kWp netto.

Was ist in der Studie enthalten?

Neben der in der Grafik aufbereiteten Info, enthält die Studie natürlich noch viele interessante Informationen wie zum Beispiel:

  • Wie viel kosteten die Anlagen je nach Anlagengröße?
  • Wie viele Anlagen wurden je Anlagengröße herangezogen?
  • Wie viele Anlagen je Bundesland wurden eingereicht?
  • Wie viel kostete 2013 eine 20 kWp Anlage im Durchschnitt? Wie viel kostete eine 100 kWp Anlage im Durchschnitt?
  • In welchem Bundesland sind die Anlagen am günstigsten, in welchem am teuersten?

Österreich blockiert sich selbst

Neben der positiven Marktentwicklung was die Preise angeht, findet Michael Ziegler  auch deutliche Worte, was die neu entdeckte Sonnensteuer betrifft:  „Dass Österreich sich beim Ausbau von erneuerbaren Energien selbst blockiert, hat die eingeführte Abgabe auf selbstverbrauchten Strom gezeigt. Die Durchsetzung einer aus dem alten Energiesystem entstandenen Eigenverbrauchsabgabe aus dem Jahre 1996, trifft vor allem Gewerbebetriebe mit hohem Selbstverbrauch. Betroffen von der Abgabe sind diejenigen Anlagen, welche ohnehin bald ohne Förderung auskommen könnten. Österreich war eigentlich auf dem besten Weg und konnte im vergangenen Jahr einen Zubaurekord verzeichnen. Es wurden Anlagen mit insgesamt 250 MW installiert. Jetzt speisen Photovoltaikanlagen mit über 613 MW Strom in das österreichische Netz. Wenn Österreich jetzt nicht gegensteuert, verpasst das Land sein Ziel, im Jahr 2020 acht Prozent des österreichischen Strombedarfs durch erneuerbare Energien zu decken.“

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Zubau und installierte Photovoltaikleistung in Österreich (c) Dachgold

Die Studie richtet sich an Hersteller, Händler, Solarteure/Installateure, Solarverbände sowie an Solaranlagenbetreiber. Die Studie umfasst 20 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie®  erhältlich: http://www.photovoltaikstudie.de/austria

Grafik Preise: www.corporate-interaction.com

Grafik Zubau: www.dachgold.at

Hier geht’s zur offiziellen Presseaussendung.

Hier geht’s zum Kauf. 

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17

Jan
2014

Es ist wieder so weit – Wie viel kosten Photovoltaikanlagen in Österreich?

Preisstudie-Kosten-Solaranlagen-Photovoltaik-ÖsterreichWährend in der österreichischen Photovoltaikszene derzeit alles über das Bürokratiechaos bei der Antragstellung spricht, ist es wieder an der Zeit zu erfragen, wie viel die Photovoltaikanlagen in Österreich derzeit eigentlich kosten? Laut ersten Schätzungen wurden letztes Jahr ja über 250 MWp verbaut. Das sind viele tausend Betreiber, die in diese Technologie investiert haben, die jetzt wieder mit folgender Frage konfrontiert werden sollen.

Wie viel kosteten Photovoltaikanlagen 2013?

Wie auch letztes Jahr erhebe ich in Kooperation mit Michael Ziegler, Inhaber des in Deutschland bekannten Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum die Preise für Anlagen in Österreich. Ziel dieser Onlinebefragung ist es, die Preise für schlüsselfertig installierte Photovoltaikanlagen, die im Jahr 2013 in Betrieb genommen wurden oder dieses Jahr in Betrieb genommen werden, in Erfahrung zu bringen. Die Onlinebefragung wird über das Panel Photovoltaikumfrage® durchgeführt und richtet sich an alle Betreiber von Solarstromanlagen sowie an Anlagenerrichter (Solarteure/Installateure) aus Österreich.

Stolze neue Anlagenbesitzer gesucht

Wir suchen nun alle frischgebackenen Anlagenbesitzer, die stolz auf ihre Anlage sind und uns mit ihren Informationen helfen, die österreichischen Photovoltaikmarkt transparenter zu machen. Die Umfrage dauert nur wenige Minuten und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man als Anlagen Newbie auch alle Informationen meist noch im Kopf hat. Im Notfall muss man die Rechnung noch einmal herausholen.

Hier geht’s zur Umfrage

Ergebnisse der letzjährigen Umfrage erstaunlich

Die letztjährige Befragung fand unglaublich hohe Resonanz und es nahmen mehr als 500 Endkunden und Solarteure teil. Demnach betrug im Jahr 2012 der Durchschnittspreis einer schlüsselfertigen Solaranlage in Österreich 2.299,- Euro/kWp netto. Hingegen betrug der Preis für eine schlüsselfertige Solaranlage in Deutschland durchschnittlich nur 1.760 Euro/kWp netto. Da in Österreich nach wie vor keine Investitionssicherheit herrscht und der Bürokratieaufwand beträchtlich ist, wie auch das laufende Genehmigungsverfahren der OeMag zeigt, bedeutet dies eine Differenz von über 539 Euro/kWp netto zwischen den beiden Ländern. Auch in der Preisspanne spiegelt sich das Bild eines schwierigen Marktumfeldes dar. Manche Unternehmen müssen anscheinend eine hohe Risikoprämie verrechnen.  Die günstigsten Anlagen wurden um 1.450,-/kWp und die teuerste um 5.400,-/kWp netto verkauft. In der untenstehenden Grafik wird der Median der einzelnen Nennungen angezeigt. Über den Ausreisser bei den Anlagen zwischen 30 und 50 kWp kann ich selbst nur Mutmaßungen anstellen. Ein Grund könnten die erhöhten und in den Bundesländern unterschiedlichen Kosten für den Netzanschluss in diesem Bereich sein, oder auch die hohe Investitionsförderung in Wien, die in diesem Bereich vielleicht etwas höhere Preise ermöglicht hat. Wir werden sehen, wie sich dieser Bereich 2013 entwickelt hat. Wen die Details der Studie vom letzen Jahr interessiert, kann diese noch immer hier oder hier erwerben.

Hier geht’s zur Umfrage

Preis Photovoltaikanlagen Österreich

Grafik zeigt die Preisentwicklung bei Dachanlagen nach Anlagengröße ohne Solarteure im Median. Der
ungewöhnliche Ausschlag im Bereich „zwischen 31 und 50 kWp“ ist bisweilen nicht zu erklären.

 

Teilnehmer können eine Wochenende im Boutiquehotel Stadthalle gewinnen

Boutiquehotel StadthalleEs freut mich, dass sich auch das Boutiquehotel Stadthalle  sofort wieder als Kooperationspartner zur Verfügung gestellt hat. Unter allen Teilnehmern der Umfrage wird wieder ein Gutschein für ein Wochenende (SA/SO) verlost. Wer also schon immer in einem Hotel mit Passivhausstandarsd, Photovoltaik- und Solarthermieanlage und vielen anderen nachhaltigen Details übernachten wollte, gleich mitmachen. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr eine neue PV-Anlage habt ;-).

Hier geht’s zur Umfrage

Ich bedanke mich schon jetzt bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Es dürfen sich auch gerne die Damen des Hauses zu dieser Aufgabe berufen fühlen. Letztes Jahr war der Frauenanteil noch seeehr gering.

 

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22

Jul
2013
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Warum österreichische Photovoltaik-Anfragen nicht mehr im Müll landen

Seit letzter Woche landen österreichische Angebotsanfragen für Photovoltaik, die in Masken wie diese im Internet eingetragen werden nicht mehr im virtuellen Papierkorb. Was steckt dahinter?

Die DAA (Deutsche Auftragsagentur) ist vor einigen Monaten mit einem “Problem” an mich herangetreten. Sie haben in Deutschland ein toll funktionierendes Tool entwickelt, welches Interessierte von PV-Anlagen mit Anlagenbauern in der Umgebung zusammenbringt. Auf vielen verschiedenen Seiten wie zB. auf der Seite der Energie-Experten haben User die Möglichkeit sich zB. ihren möglichen Solarertrag auszurechen zu lassen und anschließend auch gleich ein Angebot eines Unternehmens in der Nähe anfordern lassen.

Das System funktionierte zu gut!

Dieses System bei dem täglich hunderte Anfragen einlaufen hatte ein kleines Problem: Es funktionierte so gut, dass auch Österreicher auf diese Seiten fanden und auch ein Angebot haben wollten. Leider gab es bislang keinen österreichischen Kooperationspartner, der die Anlagenbauer bündelte und so konnten die Anfragen aus dem Alpenland nicht weitergeleitet werden. Ein von mir sehr geschätzter Bloggerkollege ist dann irgendwann auf mich zugekommen und meinte: “Mensch, Dachgold wäre doch die perfekte Plattform dafür”, und da ich schon lange ein solches System im österreichischen Solarmarkt vermisst hatte und ohnehin eine Lösung für die vielen Anfragen von Haushalten, dich ich selbst nicht betreuen kann, gesucht hatte, stimmte ich zu. So wurde die letzten Monate an der Programmierung der österreichischen Version gearbeitet. Über die Postleitzahl erkannt das System nun ob es sich um ein deutsches oder österreichisches Projekt handelt

Österreichische Solarnlagenbauer können sich jetzt registrieren

Seit letzter Woche ist das System nun hier online und Anlagenbauer sowohl aus dem Bereich der Photovoltaik also auch der Solarthermie können sich hier registrieren. Man braucht lediglich die Emailadresse und ein Passwort einzugeben und schon kann man mal reinschnuppern. Was mir persönlich sehr wichtig war ist, dass vorab keine Kosten entstehen. Je nach Postleitzahl bekommt man dann die Anfragen, die aus der Umgebung eingegeben werden, per Mail zugeschickt. Wenn ein Projekt interessant klingt, kann man die Kontaktinformationen zu sehr günstigen Konditionen (ca. 10,–30,-) kaufen.

Hier auch noch ein Bild zum Login, damit auch jeder hinfindet 😉

Photovoltaik-Kosten-Firmenlogin

Photovoltaik und Solarthermie Angebote online einholen

Natürlich hab ich auch bei der Dachgold-Seite das Tool zum Einholen von Angeboten eingbaut. Hier können alle Details des Hauses wie die Dachneigung und die Fläche eingetragen werden. Wie gesagt kommen die Anfragen aber nicht nur von dieser Seite, sondern werden in ganz Österreich und Deutschland auf unterschiedlichsten Seiten gesammelt. Die Menschen werden immer dort abgeholt wo sie sich über die Technologie informieren. Wer dann auf den Geschmack kommt, kann eben sehr schnell den nächsten Schritt machen.

Komplett unverbindlich und jederzeit kündbar

Für mich ebenfalls wichtig war das Kleingedruckte, da es in diesem Vermittlungsbereich bestimmt auch ein paar schwarze Schafe gibt. Das wichtigste vorab: Der Service ist bis zu dem Zeitpunkt wo man Anfragen kauft völlig unverbindlich und jederzeit kündbar und es gibt auch eine tolle Kundenhotline, die man immer kontaktieren kann, wenn etwas nicht funktioniert.

Ich bin gespannt wie das System in Österreich angenommen wird und freue mich auf viele Anmeldungen und viele Menschen, die dadurch vielleicht noch schneller zu einer Anlage kommen. Bekanntlich ist die Hemmschwelle sich wirklich um das Thema zu kümmern sehr groß, da kann es schon hilfreich sein, wenn der Anlagenbauer nur einen Klick weit entfernt ist.

 

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2

Apr
2013
Kommentare deaktiviert für Photovoltaikanlagen in Österreich um mehr als 500 Euro/kWp teurer als in Deutschland

Photovoltaikanlagen in Österreich um mehr als 500 Euro/kWp teurer als in Deutschland

Zum ersten Mal wurden die Preise von schlüsselfertigen Photovoltaikanlagen in Österreich über das Umfragepanel Photovoltaikumfrage® erhoben. Dachgold war Kooperationspartner und ich freue mich sehr, das Ergebnis nun präsentieren zu dürfen.

Durchschnittspreis liegt bei 2.299,-/kWp netto

Gemäß der Studie betrug im Jahr 2012 der Durchschnittspreis einer schlüsselfertigen Photovoltaikanlage in Österreich über 2.299 Euro/kWp netto. Hingegen betrug der Preis für eine schlüsselfertige Solaranlage in Deutschland durchschnittlich nur 1.760 Euro/kWp netto.  Michael erhebt die Preise in Deutschland laufend und hat so einen tollen Einblick in die aktuellen Entwicklungen. Vielleicht schaffen wir es auch für Österreich eine laufende Preisstudie auf die Beine zu stellen. Transparenz ist einfach sehr wichtig in einem so neuen Markt.

Solaranlagen in Österreich auf hohem Preisniveau

Wer ein wenig Einblick in die Situation in Österreich hat, wird über die Ergebnisse nicht sonderlich überrascht sein. Die vielen verschiedenen Fördersysteme, der wahnsinnige Aufwand in der Projektierung und der Umstand, dass weniger gebaut wird, weil das Finanzierungssystem einfach nicht ausgegoren ist, können nur einen negativen Effekt auf die Preisentwicklung haben. Manchmal kommt es mir so vor als hätten die Verantwortlichen noch nicht verstanden, dass es eigentlich darum geht, dass sich die Förderung irgendwann überflüssig macht und man gezielt daran arbeiten muss, dass das funktioniert. Die Studie deckt auch auf, dass die Preise innerhalb der Bundesländer auch große Unterschiede aufweisen. Das müsste echt nicht sein, wenn man sich endlich auf ein einheitliches System über einen Einspeisetarif einigen würde.

Preisspanne riesig

Noch weniger überrascht mich, dass die Bandbreite bei den Anlagenpreisen echt riesig ist. Die Preisspanne bei in Österreich installierten Solaranlagen betrug im letzten Jahr zwischen 1.450 und 5.400 Euro/kWp netto. In der Haut dessen, der die teure Anlage gebaut hat, möchte ich jetzt nicht stecken. Natürlich ist nicht ersichtlich, was den teuren Preis verursacht hat, aber wundern werden sich manche ganz bestimmt.

Deutsche Solarmodule in Österreich beliebt

Etwas überraschend war für mich, dass die Österreicher deutsche Qualität bevorzugen. Während in Deutschland schon mehr chinesische als deutsche Module verbaut werden, haben in Österreich 57,80 % der Anlagenbetreiber ein deutsches Modul eingesetzt. Dies liegt aber auch daran, dass der Unterschied zwischen chinesischen und deutschen Qualitätsmodulen nicht wahnsinnig groß ist. Es bestätigt laut Michael Ziegler auch die Auffassung, dass sich Solaranlagen nicht ausschließlich über den Preis verkaufen. Hier noch ein Zitat:

„Dass der Fokus nicht ausschließlich am Preis liegt, ist in Österreichs Fördersystem begründet, welches nicht den Zweck verfolgt, dass Anlagenbetreiber eine Rendite mit der Solaranlage erwirtschaften. Vielmehr liegt der Sinn der Förderung in einer Investitionsunterstützung in erneuerbare Energien. Die Förderung sorgt zwar für einen Ansturm auf die jährlich bereitgestellten Fördertöpfe von Bund und Länder, hat aber keine direkte Auswirkung auf den Verkaufspreis einer Photovoltaikanlage.“

Hier findet ihr noch ein paar Details zur Studie. Um € 49,95 zzgl. USt. kann sie hier erworben werden. Nach Bezahlung wird ein Downloadlink zugeschickt.

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10

Jan
2013
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Stolze neue Anlagenbesitzer gesucht!

Ich freue mich eine wichtige Kooperation bekannt zu geben! Gemeinsam mit Michael Ziegler vom PhotovoltaikZentrum, der mit seiner Arbeit in Deutschland die Photovoltaik ein gutes Stück weit voran gebracht hat, darf ich nun ein erfolgreiches Projekt mit ihm nach Österreich bringen. Die Preisumfrage für Solarstromanlagen. Hier geht’s zur Umfrage.

Wir sind jetzt an einem wichtigen Punkt für die Photovoltaik in Österreich. Die Menschen stehen Schlange, die Regierung ist überfordert und so manche Unsicherheit und unter anderem auch die Unwissenheit über die aktuelle Preissituation hindert viele bei dem Schritt in diese Technologie zu investieren. Deshalb ermitteln wir die durchschnittlichen Preise von Photovoltaikanlagen in Österreich. Ziel dieser Onlinebefragung ist es, die Preise für schlüsselfertig installierte Photovoltaikanlagen, die im Jahr 2012 in Betrieb genommen wurden oder im Jahr 2013 in Betrieb genommen werden, in Erfahrung zu bringen. Die Onlinebefragung wird über das Panel Photovoltaikumfrage® durchgeführt und richtet sich an alle Betreiber von Solarstromanlagen sowie an Anlagenerrichter (Solarteure/Installateure) aus Österreich.

Mehr Transparenz für den aufstrebenden österreichischen Markt  

Nach dem ersten Boomjahr der österreichischen Photovoltaikindustrie in dem 200 MWp installiert wurden, ist es an der Zeit die erfolgreichen Marktforschungsinstrumente aus Deutschland auch in Österreich einzusetzen. Zwar lässt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie in Wien jährlich die durchschnittlichen Systempreise für Solaranlagen erheben, jedoch stützen sich die Ergebnisse hauptsächlich auf Angaben der Anlagenerrichter. Die Erfahrungen aus Deutschland und der Schweiz haben gezeigt, dass Umfragen unter Anlagenbetreibern und Anlagenerrichtern gleichermaßen, die tatsächlichen Werte aus der Praxis noch besser widerspiegeln und noch zuverlässigere Ergebnisse liefern. Wie auch die bereits zum dritten Mal durchgeführte Umfrage zu den Preisen in der Schweiz erneut belegt, liegen die Nennungen über das Panel Photovoltaikumfrage weit über denen des Schweizer Bundesamtes für Energie (BFE). Da die Ergebnisse von unterschiedlichen Studien auch Entscheidungen von Behörden hinsichtlich der Höhe der Einspeisevergütung beeinflussen, ist eine gute Datengrundlage hier sehr wichtig. Diese Studie ist ein Beitrag zur gesunden Entwicklung des österreichischen PV-Marktes, der nun den Kinderschuhen entwachsen ist.

Mitmachen und die Ergebnisse und ein Hotelwochenende gewinnen

Tollerweise hat sich das ökologisch konsequente Boutiquehotel Stadthalle in Wien, eines der wenigen “Solarhotels” dazu bereit erklärt, den ersten Preis des Gewinnspiels zu sponsern. Am Ende der Umfrage haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich die Ergebnisse der Umfrage kostenfrei nach der Auswertung zusenden zu lassen und am Gewinnspiel für einen Hotelgutschein teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es ein Wochenende für zwei Personen in Wien.

An alle Anlagenbauer und junge Anlagenbesitzer: Mitmachen und natürlich weitersagen! 

Direktlink zur Umfrage: http://www.photovoltaikumfrage.de/austria

Bildcredits: Boutiquehotel Stadthalle Wien

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15

Nov
2012

Der einfachste Solarstrompreisrechner der Welt ist da!

Dachgold 280 Strompreisrechner Screenshot inklIch liebe Stromgestehungskosten. Wirklich! Sie sind meiner Meinung nach so ziemlich der einzige Kompass, der in der unfassbar komplexen Energiewelt auch nur annähernd Orientierung gibt. Leider kennt diesen Begriff niemand. Deshalb habe ich es mir zum Ziel gesetzt, diesen Terminus etwas mehr unter die Massen zu bringen und einen Gestehungskostenrechner Strompreisrechner für normale Menschen und vor allem Photovoltaikunternehmen entwickelt. Wer schon jetzt überzeugt ist:

 Inkl. 30-Tage-Geld-zurück-Garantie

Was sind eigentlich Stromgestehungskosten?

Vorab, was sind Gestehungskosten? Keine Angst, nur Energieinsider kennen diesen Begriff bislang. Es ist nichts anderes als der Strompreis einer PV-Anlage. Ich nenne den Gestehungskostenrechner deshalb auch Strompreisrechner.  Auf Englisch hat sich der Betriff LCOE-Costs (Levelized Costs of Electriciy Generation) durchgesetzt, was es noch genauer auf den Punkt bringt. Es sind die Kosten eines Energieträgers auf die Kilowattstunde (kWh) runtergerechnet, wobei sowohl Wartungs- Degressions- und Kapitalkosten berücksichtigt werden. Es geht heute eigentlich nur mehr darum darzustellen, um wie viel die Energie teurer oder billiger als aus der Steckdose ist. Kennen Sie eigentlich Ihren Strompreis? Um einen Referenzwert zu geben: Der liegt in Österreich etwa zwischen 18-20ct/kWh. Beim Barcamp Renewables in Kassel habe ich zum ersten Mal erzählt, dass ich mir selbst einen Gestehungskostenrechner gebastelt hab, bzw. hab ich meine bessere Hälfte gefragt ob er mir nicht diese furchtbar komplizierte Formel im Excel auflösen kann. Das war irgendwann letztes Jahr im Juni oder Juli. Da die Idee dort wirklich gut angekommen ist, habe ich beschlossen diesen zu veröffentlichen. Zwischenzeitlich ist außerdem viel passiert und die Branche kommt immer mehr zu dem Schluss, dass der Gestehungskostenrechner/Strompreisrechner der neue Renditerechner ist. So hat sich zumindest bei der Vorstellung am Barcamp herauskristallisiert.

Strompreisrechner ist der neue Renditerechner

Nachdem die Ergebnisse herkömmlichere Renditerechner, welche durch unterschiedlichste Finanzmathematikmethoden (IRR zB.) immer undurchsichtiger wurden und die Hälfte der Leute die Erbebnisse ohnehin falsch interpretiert hat, bin ich der Meinung, dass es hier einen Richtungswechsel braucht. PV-Sol hat ohnehin schon immer auch die Gestehungskosten angeführt, aber leider als sehr unwichtige Zahl und man wusste nicht genau, welche Parameter hier nun einfließen.

Gestehungskosten für Strompreisrechner

Da ich persönlich seit vielen Jahren die sich ständig ändernde Gestehungskostenmatrix auf Wikipedia mitverfolge und diese so wunderbar aufzeigt bei welcher Einstrahlung und welchen Kosten wir in den jeweiligen Bereiche (Börsestrompreis – Industriepreis – Haushaltspreis) in den Bereich der Netzparität kommen, ist es mir ein Anliegen, dass dies jeder ausrechnen kann und sich vielleicht auch seine eigene Matrix bauen kann. Ich denke, dass der Strompreisrechner vor allem für Anlagenbauer interessant ist, die ihren Kunden zeigen wollen, wie viel die kWh Strom sie nun kostet und vor allem welche Faktoren hier einfließen. Wenn man ein wenig mit dem Strompreisrechner spielt und die einzelnen Parameter ändert kommt man zB schnell drauf, dass das wichtigste Kriterium die Lebensdauer ist und so muss auch klar sein, dass Qualität eines der allerwichtigsten Punkte sein muss. Auch mit den Preisen kann man hier etwas herumspielen und bekommt einen sehr guten Einblick in einzelnen Einflussfaktoren.

Selber bauen oder Online eingeben

Der Dachgold Strompreisrechner wurde ebenfalls mit der Formel aus Wikipedia gebaut, da sie im Gegensatz zur jener die Fraunhofer verwendet, auch die Moduldegression enthält (Die Studie ist trotzdem sehr zu empfehlen).

Formel_gestehungkostenrechner_wikipedia

Jedem steht frei die Formel auch selbst nachzubauen. Wem das zu mühsam ist, bzw. seine Zeit zu wertvoll dafür ist, kann das Dokument über Digistore um € 89,90 zzgl. USt. kaufen oder diesen NREL Online Rechner verwenden. Ich finde den aber sehr userunfreundlich, weshalb ich eben versucht habe, ihn so einfach wie möglich zu gestalten und auch Empfehlungen fürs Befüllen der einzelnen Punkte gebe. Unternehmensbranding möglich In der Vollversion können Unernehmen außerdem auch ihr eigenes Logo einbauen und haben so eine weitere Darstelllungsmöglichkeit für ihre Kunden. Wer sich erstmal ein Bild machen möchte, kann auch einfach die Demoversion runterladen. Bitte zu beachten, dass dabei die Anlagengröße jedoch nicht verändert werden kann.

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4

Aug
2011

Es war einmal … Solarstrom-Preisentwicklung bricht alle Rekorde

Ich kann mich noch gut erinnern, als wir 2008 bei der Tola Solar auf Leo vergeblich das Wort Grid-Parity auf Deutsch gesucht haben. Damals war das Konzept der Netzparität sogar noch utopisch und man wurde als Spinner erklärt. Nur lächerliche drei Jahre später ist sie in Südeuropa Wirklichkeit und für Mitteleuropa in greifbarer Nähe. Ich vermute vielen, die nicht aus der Branche sind, ist die Tragweite dieser Entwicklungen einfach nicht bewusst. Es wird einen Punkt geben, ab dem es günstiger ist, den edelsten Strom den es gibt, selbst zu erzeugen als über verlustreiche Leitungen einzukaufen. Diese Preiskurve zeigt auch, dass die Förderprogramme einzelner Länder, zum wohl erfolgreichsten Entwicklungsprogramm seit Menschengedenken avanciert ist. Es gibt vermutlich nur wenige Milliarden, die sinnvoller investiert wurden. Es sind Gelder, die nicht versandet sind, sondern dazu beigetragen haben, dass bald die ganze Welt die Kraft der Sonne für sich nutzbar machen kann.

Veranlasst zu diesem Beitrag wurde ich soeben von der kraftvollen Presseaussendung des BSW-Solar in der verkündet wird, dass bereits 2013 Solarstrom günstiger als Haushaltsstreim (Arbeitspreis) sein wird. Solarstrom wird Preisbrecher – Kosten seit 2006 halbiert heisst es dort.

 

 

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16

Jun
2011
Kommentare deaktiviert für Aus Deutschland direkt zur Solarstammtisch-Moderation

Aus Deutschland direkt zur Solarstammtisch-Moderation

Sitze gerade im Zug zurück nach Österreich. Nachdem in Bayern die Photovoltaikanlagen nur so von den Dächern geblitzt haben (unglaublich wie viele) habe ich gerade die Grenze passiert und sehe hier zumindest ab und an ein paar Solarthermieanlagen und viele schöne Dächer, die bald mal aufgeputzt werden wollen.

Musste bereits heute zurück, da ich heute Abend den Wiener Eurosolar Stammtisch moderieren darf. Interessierte können gerne vorbeikommen.

  • Restaurant “Zum Hagenthaler”
  • Wallgasse 23, A-1060 Wien
  • 18:00

Es geht heute um das Thema „Solares Kühlen/Industrielle Prozesswärme“ und zu Gast sind Gerhard Fallent von der Alizee Bank und Klaus Schestag vom deutschen Solarbüro Schestag. Dieser Event hatte glaub ich die längste Vorlaufzeit, die man sich vorstellen kann. Vor ziemlich genau zwei Jahren hat mich Eurosolar Österreich Präsident Franz Niessler gefragt ob ich am 16.6.2011 Zeit hätte diese Moderation zu machen. Nun ja, mein Kalender war damals noch leer, also war ich dabei.

Mal sehen was der Abend bringt. Die Einladung ist jedenfalls öffentlich. Auch Non-Renewable-Leute sind willkommen!

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