Themensammlung für Artikel zu Allgemein’

20

Jun
2014

BREAKING: Gestehungskostenrechner jetzt mit Eigenverbrauchsrechner!

Vor kurzem wurde die Version 4.4 des Gestehungskostenrechners online gestellt. Neben dem Berechnen der Gestehungskosten sowie des höchstpersönlichen Kapitalzinssatzes (WACC) ist es nun auch möglich die genauen Einsparungen für den Eigenverbrauch auszurechnen. In Zeiten wie diesen, wo es immer weniger Förderung gibt und der entscheidende Punkt ist, wie viel Strom selbst verbraucht wird, desto wichtiger ist es, dies auch darstellen zu können.

 

Rechner Photovoltaik Eigenverbrauch

Natürlich sollte man für diesen Fall bereits wissen, wie viel des Stroms selbst verbraucht werden kann, aber der gelernte Solarteur sollte in diesem Bereich mittlerweile fit sein.

 

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4

Jun
2014
Kommentare deaktiviert für Energieblogger laden bei der Intersolar zum Eigenverbrauchsabgabepressesektempfang!

Energieblogger laden bei der Intersolar zum Eigenverbrauchsabgabepressesektempfang!

Könnt ihr euch noch erinnern, also ich vor fast drei Jahren die fehlende Vernetzung der Energieblogger angeprangert hab? Nun – seit dem ist unglaublich viel passiert. Wir haben uns zusammengerottet, Projekte gestartet und wieder gelassen (wie die Energiefacetten zum Beispiel) und uns letztendlich in der grandiosesten Bloggervereinigung ever zusammengetan und sind seit letztem Jahr auf über 50 Energieblogger angewachsen!! Mittlerweile gibt’s übrigens auch endlich ein paar Portale die die eigene Kategorie Energie haben, auch wenn ich mich immer wieder selbst drum kümmern muss, dass diese eingeführt wird.

Wir sind mittlerweile so großartig organisiert, dass auch große Medien auf uns aufmerksam werden und unsere Expertise schätzen. Das Energiewissen, dass in diesen Köpfen versammelt ist, ist wahrlich nicht zu verachten und so kommt es, dass wir nun dank Top 50 Solar sogar einen eigenen Stand auf der Intersolar haben und zum Presseempfang einladen. Wir werden über das meiner Meinung nach allerwichtigste Thema sprechen. Die Abschaffung jeglicher Eigenverbrauchsabgaben!

Hier die Einladung zu der sich alle Journalisten und Journalistinnen sehr herzlich eingeladen fühlen dürfen! Ich habe morgen von 9-14 Uhr auch Standdienst dort und freue mich über jeden Besuch bei Stand B1.456.

Eigenverbrauchs-Presseaperitif mit den Energiebloggern und Top50-Solar

Die Energieblogger und Top50-Solar laden Journalisten und Journalistinnen zum Pressesektempfang ein.

Termin: Donnerstag den 5. Juni um 12:00

Ort: Stand B1.456.

Hintergrundgespräch mit Energiebloggern zur Diskussion um den Eigenverbrauch
Vorstellung der Aktion EnergieWendeSCHREI von Top50-Solar, in der Stimmen für das machbare Ziel 100% Erneuerbare Energien bis 2030 gesammelt werden

Die Intersolar ist in vollem Gange. Auch die Energieblogger sind dank Top50-Solar Experts mit einem eigenen Stand dabei (B1.456). Am Mittwoch besuchten auch Hans-Josef Fell und Claudia Kemfert den Stand. Ein wichtiges Thema der Diskussion war die Eigenverbrauchsabgabe.

Eigenverbrauchsabgabe ja oder nein?

Die Frage wird In den Medien derzeit heiß diskutiert, da der Bundestag entscheiden muss, ob selbst erzeugter und selbst verbrauchter Strom mit einer Abgabe belegt werden soll oder kann. Laut Meinung der Energieblogger und vieler Experten auf experts.top50-solar.de ist dies ein Verbrechen gegen die dezentrale Energiewende. Betroffen sind vor allem mittelgroße Gewerbeanlagen, welche ohne Förderung gebaut werden könnten. Auch Bürgerenergiegenossenschaften sind davon massiv betroffen meint Tina Ternus vom PV-Büro, welche tagtäglich mit der Projektierung solcher Anlagen beschäftigt ist. “Deutschland welches im Gedankengut noch viel zu sehr am Thema Förderung hängt, tut sich hier nichts Gutes. Es wäre fatal diese positive Entwicklung von Anlagen ohne Förderung, am Beginn ihrer Entwicklung zu bremsen!”, so die österreichische Energiebloggerin Cornelia Daniel-Gruber. Das man auch das große und ganze im Blick hat zeigt die Aktion Energiewende-Schrei (#ewschrei) von Top50-Solar, in der Stimmen für das Ziel 100% Erneuerbare Energien bis 2030 gesammelt werden.

Aufklärung in den Medien und für die Bundestagsabgeordneten bitter nötig

Jetzt wo die Bundestagsabgeordneten über dieses Thema entscheiden, ist es wichtig, dass auch in den Medien die richtigen Fakten kommuniziert werden. Deshalb laden die Energieblogger und Top50-Solar zur Diskussion mit Vertretern aus den klassischen Medien. Uns ist der Dialog mit den Medien sehr wichtig. Da die Energieblogger und die Expertenplattform Top50-Solar Experts mittlerweile für einige Journalisten zur Informationsquelle in heiklen Fragen geworden sind, stehen für Recherchen zur Verfügung.

Eigenverbrauchsabgabe bei GNTEEG: Nur eine einzige Expertengruppe findet es sinnvoll

In der vorangegangenen Energiebloggeraktion (Germany’s next Top EEG), bei der alle Reformkonzepte unter die Lupe genommen wurden, zeigte sich ebenfalls ein klares Ergebnis zur Eigenverbrauchsabgabe. Alle Gremien, bis auf jenes welches die Bundesregierung berät, haben sich deutlich gegen eine Eigenverbrauchsabgabe ausgesprochen. Es bleibt unklar, was die Agora Energiewende dazu bewegt, zu dieser Abgabe zu stehen.

Bild:© Corporrate Interaction/Energieblogger.net

Photovoltaik Eigenverbrauch

Ach ja, nicht vergessen heute Abend Daumen drücken, da geht’s noch um 6000,- für Tausendundein Dach! Morgen um 4 Uhr früh geht’s dann ab zur Intersolar. Hoch lebe das Unternehmertum 🙂

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20

Mai
2014

YES!! Tausendundein Dach unter den Top 20 bei greenstart!!

1001_500_ohne HintergrundDerzeit überschlagen sich hier ein wenig die Ereignisse deshalb nur eine Quick-Note. Auch wenn ich noch nicht ganz offiziell über das bisher großartigste Dachgold Projekt  geschrieben habe, da mir das Wirtschaftsblatt zuvor gekommen war, möchte ich feierlich verkünden, dass wir aus 66 Einreichungen mit dem Projekt, Tausendundein Dach in die Top 20 beim Business Wettbewerb greenstart gewählt wurden. Der Gestehungskostenrechner hat es leider nicht geschafft, aber der ist dafür mit einer nigelnagelneuen Eigenverbrauchsversion online.

Tausendundeindach – Die größte Photovoltaikeinkaufsgemeinschaft für Unternehmen

Natürlich erkläre ich nochmal kurz die Idee: Dachgold startet gemeinsam mit 10hoch4 die größte Einkaufsgemeinschaft für Unternehmen, damit diese so einfach wie möglich, die beste Eigenverbrauchsanlage bekommen können. Hier etwas mehr Details.

Wie kam es dazu?

In den letzten Jahren von Dachgold hat sich herausgestellt, dass den Unternehmen vor allem eines fehlt: ZEIT! Sie haben keine Zeit selbst herauszufinden, wie man eine Anlage ohne Förderung baut, sie haben auch keine Zeit sich mit der Marktsituation in der Welt auseinanderzusetzen oder herauszufinden, wer denn nun ein verlässlicher Anlagenbauer ist. Ich hatte all diese Zeit und wage zu behaupten, dass ich mehr über das Thema weiß, als 99% der Unternehmersinhaber in Österreich. Gleichzeitig habe ich nicht die Möglichkeit jedem Unternehmen, das über einen PV-Anlage nachdenkt all mein Wissen einzeln zur Verfügung zu stellen, bzw. würden die paar Anlagen, die dadurch gebaut werden können, nicht die Revolution auslösen, die wir derzeit brauchen. Deshalb stand die Aufgabe im Raum: THINK BIG! Wie können möglichst viele Unternehmen mit geballtem Photovoltaikwissen versorgt werden und die Möglichkeit bekommen eine Top Anlage zu einem Top Preis in genau der richtigen Größenordnung zu bekommen. Mit Tausendundein Dach könnte dieses Problem schlagartig gelöst werden und einen wahren Schneeballeffekt auslösen und auch wenn das Ziel unmöglich erscheint schallt in meinen Ohren schon länger dieser Satz:

„Shoot for the moon – even if you miss it you’ll land among the stars.“ 

Ich freue mich jedenfalls riesig und bereite gerade die Präsentation für morgen vor. Morgen Nachmittag muss ich vor der Jury innerhalb von 7 Minuten erklären, warum 1001 die genialste Idee des Jahrhunderts ist und wir damit den gesamten österreichischen, wenn nicht sogar weltweiten Photovoltaikmarkt umkrempeln. Endlich weg von der leidigen Debatte um Förderungen und zeigen, dass diese Technologie, wenn man ihr nicht unnötig Steine in den Weg legt, eine unvergleichbar geniale Zukunft vor sich hat.

Also, bitte morgen Daumen drücken, damit wir es unter die Top 10 schaffen.

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17

Jan
2014

Es ist wieder so weit – Wie viel kosten Photovoltaikanlagen in Österreich?

Preisstudie-Kosten-Solaranlagen-Photovoltaik-ÖsterreichWährend in der österreichischen Photovoltaikszene derzeit alles über das Bürokratiechaos bei der Antragstellung spricht, ist es wieder an der Zeit zu erfragen, wie viel die Photovoltaikanlagen in Österreich derzeit eigentlich kosten? Laut ersten Schätzungen wurden letztes Jahr ja über 250 MWp verbaut. Das sind viele tausend Betreiber, die in diese Technologie investiert haben, die jetzt wieder mit folgender Frage konfrontiert werden sollen.

Wie viel kosteten Photovoltaikanlagen 2013?

Wie auch letztes Jahr erhebe ich in Kooperation mit Michael Ziegler, Inhaber des in Deutschland bekannten Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum die Preise für Anlagen in Österreich. Ziel dieser Onlinebefragung ist es, die Preise für schlüsselfertig installierte Photovoltaikanlagen, die im Jahr 2013 in Betrieb genommen wurden oder dieses Jahr in Betrieb genommen werden, in Erfahrung zu bringen. Die Onlinebefragung wird über das Panel Photovoltaikumfrage® durchgeführt und richtet sich an alle Betreiber von Solarstromanlagen sowie an Anlagenerrichter (Solarteure/Installateure) aus Österreich.

Stolze neue Anlagenbesitzer gesucht

Wir suchen nun alle frischgebackenen Anlagenbesitzer, die stolz auf ihre Anlage sind und uns mit ihren Informationen helfen, die österreichischen Photovoltaikmarkt transparenter zu machen. Die Umfrage dauert nur wenige Minuten und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man als Anlagen Newbie auch alle Informationen meist noch im Kopf hat. Im Notfall muss man die Rechnung noch einmal herausholen.

Hier geht’s zur Umfrage

Ergebnisse der letzjährigen Umfrage erstaunlich

Die letztjährige Befragung fand unglaublich hohe Resonanz und es nahmen mehr als 500 Endkunden und Solarteure teil. Demnach betrug im Jahr 2012 der Durchschnittspreis einer schlüsselfertigen Solaranlage in Österreich 2.299,- Euro/kWp netto. Hingegen betrug der Preis für eine schlüsselfertige Solaranlage in Deutschland durchschnittlich nur 1.760 Euro/kWp netto. Da in Österreich nach wie vor keine Investitionssicherheit herrscht und der Bürokratieaufwand beträchtlich ist, wie auch das laufende Genehmigungsverfahren der OeMag zeigt, bedeutet dies eine Differenz von über 539 Euro/kWp netto zwischen den beiden Ländern. Auch in der Preisspanne spiegelt sich das Bild eines schwierigen Marktumfeldes dar. Manche Unternehmen müssen anscheinend eine hohe Risikoprämie verrechnen.  Die günstigsten Anlagen wurden um 1.450,-/kWp und die teuerste um 5.400,-/kWp netto verkauft. In der untenstehenden Grafik wird der Median der einzelnen Nennungen angezeigt. Über den Ausreisser bei den Anlagen zwischen 30 und 50 kWp kann ich selbst nur Mutmaßungen anstellen. Ein Grund könnten die erhöhten und in den Bundesländern unterschiedlichen Kosten für den Netzanschluss in diesem Bereich sein, oder auch die hohe Investitionsförderung in Wien, die in diesem Bereich vielleicht etwas höhere Preise ermöglicht hat. Wir werden sehen, wie sich dieser Bereich 2013 entwickelt hat. Wen die Details der Studie vom letzen Jahr interessiert, kann diese noch immer hier oder hier erwerben.

Hier geht’s zur Umfrage

Preis Photovoltaikanlagen Österreich

Grafik zeigt die Preisentwicklung bei Dachanlagen nach Anlagengröße ohne Solarteure im Median. Der
ungewöhnliche Ausschlag im Bereich „zwischen 31 und 50 kWp“ ist bisweilen nicht zu erklären.

 

Teilnehmer können eine Wochenende im Boutiquehotel Stadthalle gewinnen

Boutiquehotel StadthalleEs freut mich, dass sich auch das Boutiquehotel Stadthalle  sofort wieder als Kooperationspartner zur Verfügung gestellt hat. Unter allen Teilnehmern der Umfrage wird wieder ein Gutschein für ein Wochenende (SA/SO) verlost. Wer also schon immer in einem Hotel mit Passivhausstandarsd, Photovoltaik- und Solarthermieanlage und vielen anderen nachhaltigen Details übernachten wollte, gleich mitmachen. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr eine neue PV-Anlage habt ;-).

Hier geht’s zur Umfrage

Ich bedanke mich schon jetzt bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Es dürfen sich auch gerne die Damen des Hauses zu dieser Aufgabe berufen fühlen. Letztes Jahr war der Frauenanteil noch seeehr gering.

 

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19

Sep
2013

Mit Ösi-Schmäh ins Kanzleramt – Mission #80tage accomplished

Heut war es so weit, kurz vor der Bundestagswahl gab’s eine große Energiewende Aktion vor dem Brandenburger-Tor und gleichzeitig die Abschlusskation unserer 80-Tage Aktion. Zur Erinnerung. Das Buch “Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin” ist eigentlich ein “Brief” an die Kanzlerin in der eine konsequente Umsetzung von 100% erneuerbarer Energie von Matthias Willenbacher gefordert wird. Das unmoralische Angebot besteht darin, dass Matthias seine Unternehmensanteile an Deutschland verschenkt, wenn die Kanzlerin dieses Angebot annimmt!

Nachdem ich ohnehin die nächsten Tage in Deutschland bin, hab ich meinen Trip verlängert um einen “Abstecher” ins schöne Berlin zu machen und nun wirklich die Bücher im Kanzleramt abzugeben! Wie gesagt sind schon einige eingelangt, aber nachdem die Kanzlerin uns noch kein Bild geschickt hat, während sie den Brief liest, mussten wir selber nochmal hin. Gemeinsam mit Leuten von der 100% Stiftung, Interessierten und anderen Energiebloggern wie Andreas Kühl und Kilian Rüfer  trafen wir uns heute um 10 beim Brandenburger Tor für eine vorgelagerte Aktion, die die Wichtigkeit der Bürger-Energiewende von unten nochmal in den Mittelpunkt bringen sollte. Ich überraschend fit, obwohl ich Morgenmuffel um 4:50 Uhr aufstehen musste!

It takes two to tango! – Merkel und Peer vereint

Bevor es also zum Kanzleramt ging, wurde eines der “Wahlgeschenke” für Merkel und Steinbrück enthüllt! Genießt die Bilder von Jörg Farys hier aber besser selbst. Hier eine Vorgeschmack.

(c) Jörg Farys

(c) Jörg Farys

Wenn so viel Einigkeit auch nach der Wahl zum Thema Energiewende herrscht, wird die Geschichte wohl gut ausgehen!

 

Ösi-Schmäh überzeugt sogar muffige Berliner Polizisten

Nach der Aktion am Brandenburger Tor gings zum Kanzleramt wo wir all unsere 80-Tage Bücher abgeben wollten, damit Angie nun wirklich keine Ausrede mehr hat, das Buch zu lesen. Schon in der Nähe vom Kanzleramt werden wir jedoch von Polizisten schief angeschaut, da wir eine größere Gruppe mit einem riesigen Bild im Schlepptau waren. Das fällt anscheinend schon in die Kategorie “Ansammlung” und so wurden wir kurz vor dem Ziel ausgebremst. Keinen Meter weiter.

(c) Jörg Farys

(c) Jörg Farys

Nachdem ich aber nun für diesen Moment extra aus Wien angereist war, konnte ich mich nicht so einfach geschlagen geben. Nach harten Verhandlungen, durfte zumindest ich mit einem der Bücher und ca. 500 Postkarten an die Kanzlerin mit weiteren unmoralischen Angeboten vorrücken und in Polizeibegleitung bis zum Kanzleramt vorrücken. Als ich den Herren dann die Sache genauer erklären uns sie hören, dass ich aus Österreich bin ist das Eis schnell gebrochen. Sie informieren beim Pförtner die anderen Kollegen in Blau und bitten darum jemanden von der Poststelle kommen zu lassen. Natürlich nicht bevor die “Sendung” schön verpackt in einem Rotkäppchenkorb vom Bombenkommando untersucht wird. Richtig lustig wurde es mit den Polizisten als der Postbeamte in Sichtweite war.

Ich: “Das is jetzt sicher der Herr von der Post.”
Polizist: “Woher wissen Sie das?”
Ich: “Die sehen in Österreich auch so aus”.
Polizisten: “Lautes Gelächter” und ich konnte sie sogar noch überreden ein Foto von mir zu machen!

Ich weiß zwar nicht was daran sooo lustig war, aber es ist ja bekannt, dass die Deutschen den “Wiener-Schmäh” irgendwie charmant finden. Jedenfalls war der Postbeamte dann überaus freundlich und versprach mir sogar die Sendung auch wirklich an die Kanzlerin zu übergeben. Ich fänds ja super, wenn es zumindest in ihrem Kabinett oder wie auch immer das in Deutschland heißt, landet und sie vielleicht in die vielen netten Postkarten und natürlich das Buch hineinschaut.

Mission accomplished – Buch freigelassen

Und hier, das offizielle Bild vor dem Kanzleramt, wo ich mich ganz alleine durchschlagen musste.

Foto (1)

Das Buch ist nun also SEEEEHR öffentlichkeitswirksam übergeben worden und sie kann fast gar nicht mehr anders, als wirklich mal reinschauen und reagieren. Wie gesagt, über sie steht bis auf den Chicoree nix böses drin (heute gabs übrigens Merkel-Chicoree in der juwi-Mensa :-), sie braucht also keine Angst haben! Genial wäre, wenn sie ihre Rezension auch gleich auf Bookcrossing einträgt. Ihr Buch wurde natürlich auf mit dem Code wie alle anderen versehen und kann bis in alle Ewigkeit nachverfolgt werden. Ja, diese virtuelle “Wanze” haben sie mit ihrem Bombendetektor nicht gefunden  (Bevor jetzt das Bombenkomando nochmal ausrückt – keine Angst, es sind nur Nummern ;-).

 

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5

Sep
2013
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Gestehungskostenrechner neu jetzt verfügbar!

Gestehungskostenrechner BildNachdem ich voller Euphorie letztens verkündet habe einen online WACC-Rechner gefunden zu haben, kann ich jetzt verkünden die WACC Formel für den Gestehungskostenrechner auch in der Datei verarbeitet zu haben und gleichzeitig wurde das Layout etwas überarbeitet, damit das ganze noch übersichtlicher wird.

+++NEU+++ in Version 3.3

Nach vielen internen Änderung ist nun eine neue Version online mit einigen wichtigen Neuerungen. Hier der Überblick

  • Nachdem einige Kunden Probleme hatten den richtigen Kalkulationszinsatz einzusetzen und dieser aber mitunter starten Einfluss auf das Ergebnis hat, wurde das Tool nun um einen WACC-Rechner ergänzt! Er ist von der Formel her diesem Rechner nachempfunden.
  • Da es bei diesem Rechner nicht um Rendite geht, sondern eben die Erzeugungskosten des Stroms, gibt es weder Renditezahlen, noch Amortisationszeiten, wohl aber die Darstellung der möglichen Einsparungen. In sehr reduzierter Form kann man nun selbst die mögliche Preissteigerung und den derzeitigen Stromtarif einsetzen. 

MEHR INFOS

VOLLVERSION KAUFEN

Auch für andere Energieformen anwendbar

Was besonders genial ist und eigentlich eh logisch ist, dass sich dieser Rechner wunderbar auch für andere Energieformen eignet. So habe ich es kürzlich gewagt, damit ein Atomkraftwerk nachzurechnen. Auch ohne externe Kosten ist die Photovoltaik mit Atomkraft mittlerweile konkurrenzfähig. Wer hätte das vor wenigen Jahren noch gedacht. Es ist wirklich erstaunlich was sich in so kurzer Zeit getan hat. So viel, dass selbst EU-Programme gründlich überarbeitet werden müssen, da wir jetzt auf einem Preisniveau liegen, welches für 2030 vorhergesagt wurde!!! Deshalb ist es umso wichtiger, dass mehr Menschen selbst die Kosten der Energieträger ausrechnen können und Politiker sind sehr schlecht beraten sich mit Studien zu beschäftigen, die älter als 6 Monate sind. Die Wissenschaft im Energiebereich muss sich auch überlegen wie sie die Problematik der Halbwertszeit des Wissens in dem Bereich behandelt. Es braucht eigentlich Echtzeitinformationen für die Politik und nicht veraltete Daten.

Auch in Englisch verfügbar

Da die Berechnung eigentlich aus dem englischsprachigen Raum kommt, gibt es die aktuelle Version nun auch in Englisch. Möchte ihn ausserdem in Französisch und Italienisch anbieten, aber dafür muss ich erst noch ein paar Übersetzer finden!

ENGLISH VERSION Weiterlesen

25

Jul
2013
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Energieblogger – wir werden mehr!

Viele Jahre habe ich mir eine bessere Vernetzung gewünscht. Jetzt sieht es so aus als würden wir tatsächlich zusammenwachsen! Die neue Community wächst und gedeiht und nun haben sich auch schon wirklich große Plattformen angeschlossen. Die Reichweite kann sich tatsächlich sehen lassen, vielleicht schaffen wir das bald mal auch richtig auszurechnen.

Geschichte der Energieblogger

Einer von uns Kilian Rüfer hat nun auch die Geschichte der Energieblogger aufgeschrieben und es freut mich sehr, dass Andreas Kühl, Ron Kirchner und mir dabei eine tragende Rolle zugesprochen wird. Hier geht’s zu den Memoiren eines Aufbruchs.

30 – eine gute Zahl

Zur Feier des 30. Mitgliedes hat Kilian, unser Pressesprecher, nun auch wieder eine neue Pressemitteilung verfasst, die ihr hier finden könnt. Hier ein Auszug:

Innerhalb eines Monats, seit der Gründung der Dachmarke der Energieblogger, ist das Netzwerk der Energiewende-Journalisten von 21 auf 30 aktive Blogger angewachsen. Mit einem neuen Regelwerk haben die Energieblogger nun einen Auswahlmechanismus erarbeitet, mit dessen Hilfe die Kandidaten für das erklärte Ziel der dezentralen Energiewende hin zu 100 % erneuerbaren Energien ausgewählt werden. Gemeinsam wollen die Energieblogger mit unabhängigen Berichten und Dialog-Plattformen zur Energiewende aufklären.

Neuzugänge der Energieblogger im Juli 2013

In die wachsende Energieblogger-Community wurden neue Corporate-Blogs wie der von der Firma Viessmann oder der Windwärts Energie GmbH aufgenommen – welche jedoch keine Produktberichte über die Dachmarke der Energieblogger publizieren sollen. Ebenfalls sind unter den neun Neuzugängen Branchengrößen wie Klimaschutz-Netz oder Top50-Solar.

Das Who-is-Who der neuen Energiewelt über die Energieblogger

Björn unser Webmaster hatte anfangs auch die tolle Idee andere Leute über uns schreiben zu lassen und es freut mich sehr, dass unsere Arbeit von diesen Menschen so geschätzt wird. Die Stimmen gehen von Hans-Jürgen Fell über Claudia Kemfert bis hin zu Matthias Willenbacher welcher treffend sagt:

Ich verspreche mir daher sehr viel von den Energiebloggern, die sich durch Fachkenntnis, Kreativität und Engagement auszeichnen. Ihre Blogs gehören zu meiner regelmäßigen Leseliste. Daher wünsche ich den Energiebloggern viel Erfolg bei ihrer Arbeit – auf dass jeder Blogger ein Energieblogger werde!!!

YES, auf dass jeder Blogger ein Energieblogger werde. Daran sollten wir arbeiten, dann wäre das Massenmedienproblem schnell vom Tisch 🙂

Endlich ein Aggregator

Was ich allerdings am allergenialsten finde es der Aggregator wo man auf einen Blick so ziemlich alle Artikel der Energieblogger auf einer Seite hat. Das wollte ich schon eeeeeewig aber dazu reichten meine Programmierkenntnisse leider nie. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Björn, der schon wirklich viel Zeit in die Seite investiert hat.

 

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30

Apr
2013
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Wie man das SMA-SunnyPortal als WordPress-Widget installiert

Wie ihr gesehen habt erstrahlt die Dachgold Website in neuem Glanz und was mich besonders freut: Die Dachgold Anlage hat nun auch ihren offiziellen Platz und jeder kann die tagesaktuellen Produktionsdaten einsehen! Wer es noch nicht mitbekommen hat: Seit 24. August 2012 produziert eine 8,74 kWp Anlage im Waldviertel Sonnenstrom. Auf dieser Seite könnt ihr auch den langen Weg dahin nochmal nachlesen. Nachdem ich beim Einbau der Anzeige auf dieser WordPress Seite so meine Mühe hatte, möchte ich hier eine Anleitung schreiben, wie man auf jeder WordPress Seite ein Anlagenbild als Widget einfach einbauen kann, für WordPress-Kenner ein Klax, für diese ist die Vorgehensweise eben als Ideeninput zu sehen. An dieser Stelle herzlichen Dank an das Social Media Team der SMA, die ich schon lange durch ihre vorbildlichen Energiebloggeraktivitäten kenne und die mir die Webbox für diese Anlage zur Verfügung gestellt haben.

Hier also die Anleitung für den Widget-Einbau. Damit die der Zugriff auf die Anlagenseite in etwa so aussieht. Vielleicht gibt es eine noch einfachere Möglichkeit, aber für mich als Nichttechnikerin war das die beste “Workaround-Lösung”.

Webbox als WordPress Widget

Das Ziel war es, die Anlagendaten auf der rechten Seite im “Widget-Feld” anzuzeigen. Ein Extra-Widget dafür gibt es von SMA leider nicht. Ist aber auch verständlich, da die Anzahl der Menschen, die das dann verwenden würden, vermutlich sehr gering ist. Ich glaub die Anzahl der Blogger mit eigener PV-Anlage hält sich noch in Grenzen, oder irre ich mich? Jedenfalls denke ich, dass sich der ein- oder andere Mal der vielleicht seine Website mit WordPress installiert hat, hierher verirren wird um meine Lösung zu probieren. Da es dann doch nicht möglich war das Widget mit einer Echtzeit-Anzeige zu versehen, hab ich mich entschieden in der Vorschau einen Screenshot von der Sunny-Portal-App zu machen und die tagesaktuellen Daten dann auf einer eigenen Seite anzuzeigen. Da ich nicht wollte, dass die Anlage auf einer eigenen Seite angezeigt wird, sondern direkt in meinem System eingebunden ist, hab ich dann dann zum Schluss auch noch mittles i-Frame-Generator, die verschiedenen Punkte auf die Anlagenseite eingebaut.

 1. Schritt: Seitenlink aus dem Sunnyportal holen

Falls ihr eure Anlage schon länger besitzt, dann schaut ihr vermutlich öfter ins Sunnyportal oder auf die App und prüft, was die Anlage so produziert. Ich mach das jedenfalls gerne. Wer sich auch ein bisschen mit Web beschäftigt hat auch sicher schon den Link gefunden, mit dem man die Anlage auf anderen Seiten einbauen kann. Manche verwenden ihn aber einfach um anderen Leuten den Link zu schicken. Hier nochmal eine kurze Erklärung wie ihr den externen Link im Portal findet. Falls ihr ganz motiviert seid, könnt ihr diesen Link auch als Seite in eure Website einbauen. Als ersten Schritt reichte es aber den Link zu haben, der die Leute zu euer Anlage führt. Wie hier zB. Wenn man dann auf das Widget klickt, kommt man zu der Anlage.

Link für PV-Anlage Sunny Portal

2. Schritt: Screenshot am Iphone

Da ich als Vorschaubild für die Anlagenanzeige ein hochformatiges Bild wollte, habe ich kurzerhand einen Screenshot in der Sunny Portal App von einem guten Tag (ja klar 😉 gemacht und auf dem Laptop gespeichert. Für alle, die das mit dem Iphone machen möchten und so wie ich ein Jahr gebraucht haben um zu checken, dass es eine Screenshotfunktion gibt: Einfach den Ausschaltknopf und den Bedienungsknopf gleichzeitig drücken. Die Bilder dann auf den PC laden und dann noch mit einem Bildbearbeitungsprogramm eventuell die Größe anpassen und vor allem den Balken oben wegschneiden. Am einfachsten geht das mit meinem neuen Lieblingsprogramm “Picmonkey“.

Sunny Portal Screenshot

2. Schritt: Bild hochladen und Link aus Mediathek kopieren

Nachdem man den Screenshot gespeichert hat, dann in WordPress das Bild hochladen und in die Mediathek gehen. Wir müssen uns nämlich den Link holen, mit dem das Widget dann eigebaut werden kann.

SMA-Webbox-Mediathek

3. Schritt: Widget einbauen

Jetzt muss die Grafik nur noch als Widget eingebaut werden. Dafür in Design-Widgets gehen und einen leeren “Text” Baustein an die gewünschte Position ziehen, einen Titel und den HTML Code für den Link auf den das Bild verweisen soll (der Link, den wir uns in Schritt 1 geholt haben) und den oben kopierten Link vom Bild. Als Beispiel hier mein Codesnippet:

<a href=”http://dachgold.net/dachgold-anlage/”><img src=”http://dachgold.net/wp-content/uploads/2013/03/Dachgold.jpg” /></a>

Der erste Teil ist der Link zur Seite und der 2. der zum Bild. Einfach die “http://” Teile austauschen, dann sollte es funktionieren.

Widget-Wordpress-Einbauen

4. Schritt: Seite checken

Wenn alles richtig gemacht wurde, sollte man nun vom Widget auf die Sunn-Portal mit den Anlagendaten kommen oder wie bei mir auf eine Seite in der die Ergebnisse eingebettet sind. Die Einbettung hab ich wie auch oben schon erwähnt über diesen genialen i-frame-generator gemacht. Falls das jemanden genauer interessiert schreib ich auch dazu noch einen Beitrag.

Das wars auch schon mit meiner ersten Bildanleitung. Ich hoffe es hilft dem einen oder anderen Mal. Ich erfreue mich einstweilen an einem weiteren tollen Sonnentag. Heute am 30.4 scheint anscheinend auch im Waldviertel die Sonne. Hier ein kleiner Blick auf den aktuellen Stand. Wer es länger weiterverfolgen will, klickt einfach rechts auf das Widget ;-).

Anlagenertrag Photovoltaik

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15

Nov
2012

Dachgold schafft 3. Platz beim WU-Alumni Entrepreneur of the Year 2012

WU-Alumni-Entrepreneur-Cornelia DanielUnglaublich aber war, ich habe mit Dachgold den 3. Platz beim diesjährigen WU Alumni of The Year gewonnen. Am Dienstag war die Preisverleihung und es war wirklich berührend mein Geschäftsmodell aus fremden Mund, bzw. dem symphatischen E&I Prof. Dr. Lettl zu hören! Es wurde sogar erwähnt, dass ich sowas wie ein Missing Link zwischen Unternehmen und Anlagenbauer bin und sie mir viel Glück bei meiner Mission wünschen, derzufolge bald jeder Österreicher und jede Österreicherin den Unterschied zwischen Solarthermie und Photovoltaik in einem Satz erklären können. Einige im Saal waren sich dann nicht so sicher ob sie schon zu diesen leuten gehören, ich bin mir aber sicher, dass viele es zu Hause nachlesen werden und somit bin ich meinem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen.

Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und gratuliere natürlich auch dem Gewinner Michael Sikora von abc – Atomotive business Consulting und dem zweitplatzierten Georg Schmidt-Sailer von Renesim – eine Online-Luxus-Juwelier.

 

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